Brandneu

Nimm Dir Zeit


Nimm die Tage, nimm die Stunden,
tauch hinab in unser Leben.
Zähl die Worte, die Sekunden,
nimm das Nehmen, gib das Geben.

Spüre diese fernen Lüste,
Wellengang auf hoher See.
harte Brandung an der Küste,
Glitzerperlen auf dem Schnee.

Nichts soll Dir den Glauben nehmen,
nichts, auch wenn die Geister schrein.
Sie verscheuchen, sie vertreiben,
kann nicht ich, nur Du allein.

Ich, was bin ich nur für Dich,
ich, dein zweiter Lebensgang.
Ich, ersticke ohne Dich,
ich, mein ganzes Leben lang.

Diese Wahrheit, sie will sprechen,
klare Bilder in der Nacht.
Wo die Sterne sich zerbrechen,
und die Ewigkeit erwacht.

Gib dich hin den Träumereien.
die in deinem Kopfe schwirrn.
Träumereien wolln befreien,
Träumereien wolln verirrn.

Nimm die Wochen, nimm die Jahre,
tauch hinab in unser Leben.
Zähl das Falsche, zähl das Wahre,
Gib das Nehmen, nimm das Geben.